Das Wirtschaftssystem auf Code:V - Teil 2 - NPCs vs. Spieler



  • Nachdem mit dem vorherigen Part hoffentlich unsere Philosophie deutlich geworden sein sollte, folgt nun ein weiterer sehr richtungsweisender Teil. Rollenspiel-Server haben das Grundproblem, dass nicht zu jeder Tages- und Jahreszeit die notwendige Spielerzahl spielen kann, um ein ausschließlich von Spielern gestaltetes Wirtschaftssystem am laufen halten zu können. Selbst Servern, die ihre maximale Kapazität von 200-250 Spielern regelmäßig über den Tag verteilt auslasten können, fehlen in bestimmten Bereichen genügend Spieler. Dafür gibt es die Farmjob- und Shop-NPCs.



    Wie läuft es nun ab, wenn Spieler eben diese ersetzen oder ergänzen wollen? Häufig beginnt es mit der Gründung eines Unternehmens im RP mit gleichzeitigem oder etwas späteren Unternehmensantrag, nachdem Startkapital angehäuft wurde (der genaue Ablauf zur Unternehmensgründung wird später veröffentlicht). Das Grundkonzept dahinter werden wir beibehalten. Die Abgrenzung zu Unternehmen, die nicht in die vorgegebene Warenwirtschaft eingreifen besteht darin, dass es langfristig nicht ohne Unterstützung des Serverteams bestand hat.



    Komplexere Unternehmen und die richtige Eingliederung in das Wirtschaftssystem ist ungleich aufwändiger. Das offensichtliche Problem hierbei ist, dass ein Programmieraufwand entsteht, der die Entfaltungsmöglichkeiten des RPs zeitlich verschiebt. Kann das verhindert werden? Jein. Gibt es Lösungsansätze für das Problem? Definitiv! Unabhängig davon, wie es andere Server handhaben und ob es mögliche Parallelen zu ihnen gibt haben wir folgenden Lösungsansatz entwickelt (die Lizenz dafür kann man zum Beta-Start nach Anmeldung kostenfrei von uns erwerben):



    Die modulare Unternehmenszentrale:

    Aufgrund dessen, dass die Programmierung von individuellen Unternehmensfunktionen viele Entwicklerressourcen verschlingt, haben wir diesen Lösungsansatz konzeptioniert und werden ihn - leider nicht zum Start der Alpha - fortlaufend ausbauen. Spielergeführte Unternehmen, die entweder einen NPC ersetzen oder in den Warenwirtschaftskreislauf eingebunden werden müssen - Bars, Clubs, Security oder DJs gehören nicht dazu – können je nach Komplexität angepasste Module für die Unternehmenszentrale an ihrem Firmensitz erhalten.




    Aufträge, die potentiell andere Unternehmen involvieren oder den Export betreffen könnten (Los Santos hat einen echt großen Hafen) werden vom Konzeptteam erstellt und eingefügt.


    Wie man sieht, sind die Möglichkeiten für einzelne Module sehr vielfältig und die Grenzen liegen nur in der technischen Umsetzung. Ob NPCs in dem Bereich komplett verschwinden können oder optional erhalten bleiben wird jedoch von Fall zu Fall entschieden werden. Wir freuen uns über Feedback zu diesen Ideen!



    Mit freundlichen Grüßen,

    Niq

    Ein führender Wirtschaftswissenschaftler ;)